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1. Für
Binde-oder Schnellreffs haben sich Markierungen mit
farbigem Tape oder Taklings auf Großfall, Dirk
und Reffleinen bewährt. Sie erleichtern das Einstellen
der richtigen Reffposition erheblich, vor allem nachts
und wenn das Manöver besonders schnell gehen muß |
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2. Raumschots
oder auf Kursen vor dem Wind refft man zuerst das
Großsegel. Logisch: Der dadurch weiter nach
vorn verlagerte Segeldruckpunkt wirkt kursstabilisierend
und verhindert in höherem Seegang das seitliche
Ausbrechen des Schiffes. Wichtig ist, auf diesen
Kursen den ausgefierten Großbaum mit dem Baumniederholer
am Steigen
zu hindern. Sonst wandert der Segelschwerpunkt zu weit nach oben, und die Verwindung
des Achterlieks wird so stark, daß der obere Teil des Segels von der „falschen“ Seite
angeströmt wird. Beides erzeugt ein unangenehmes, unkontrollierbares „Geigen“ vor
dem Wind. |
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3. Auf
allen modernen, leicht gebauten Yachten mit kurzem
Kiel sollte man vor dem Wind möglichst viel
Segelfläche stehen lassen. Dies gilt vor allem
in hohem Seegang. Denn je schneller das Schiff läuft,
desto einfacher läßt es sich steuern.
Natürlich sind der Segelfläche auch vorm
Wind Grenzen gesetzt. Spätestens dann, wenn
sich das Schiff nur noch mit harten Ruderausschlägen
auf Kurs halten läßt, wird es Zeit, die
Segelfläche zu verringern. |
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