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  Refftechnik   7 Schritte
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  Maße   Richtig Reffen
  Preise   Einleinen-Reff-System
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    Rollreffbaum  
  Vorteile:

- Größere Segelfläche, da durchgehende Latten   verwendet werden müssen.
- Sicheres Bergen auch bei einer Fehlfunktion   des Baumes möglich.
- Es kann mit einem konventionellen Mast   gefahren werden (keine starke Mastbiegung).

Nachteile:

- Genaues Wissen um das präzise Einstellen der   Baumneigung nötig. einmaliges Einstellen   reicht nicht !

- Reibung beim Bergen und Setzen.   Obligatorisch sind gute Umlenkblöcke   für alle   Leinen.

- Begrenzte Kammer, deshalb nur leichtes Tuch
- Nur einfache Latten mit geringer Spannung   möglich.

- Dünnes Vorliek mit hohem Verschleiß -   besonders an den Lattenenden

 
     
    Rollreffanlagen  
  Rollreffanlagen für das Vorsegel und das Großsegel sind nur auf den ersten Blick vergleichbare Systeme. Eine nähere Betrachtung zeigt, daß sich die Achse zum Reffen von der Achse zum Setzen eines Segels unterscheidet. Anlagen, die das Vorsegel rollen, arbeiten auf diesen unterschiedlichen Achsen. Anlagen, die das Großsegel rollen, nur auf einer Achse. Das läßt sich systembedingt nicht vermeiden, denn zum Rollen des Großsegels muß das gesamte Vorliek in einer Profilnut geführt werden. Diese Führung erfolgt prinzipiell über ein Distanzstück hinter dem Mast. Das Distanzstück hat die Aufgabe, das Vorliek genau über die Drehachse des Baumes zu stellen. Weiterhin ist eine genaue Baumneigung erforderlich, um nicht das gesamte Vorliek mit seiner Verstärkung und dem entsprechenden Volumen an einer Stelle aufzurollen. Das Vorliek muß Törn für Törn nach achtern wandern. Um ein einwandfreies Rollen zu gewährleisten, muß nicht nur das Großsegel exakt auf das System geschnitten sein, sondern der Segler muß auch in der Lage sein, den Baum in der richtigen Neigung zu justieren. Zusätzlich muß noch die Reibung des Vorlieks überwunden werden. Diese zusätzlichen Anforderungen verlagern die Vorteile des Rollens ganz klar auf das Vorsegel.

Um das Vorliek zu rollen, muß das Boot in den Wind gestellt werden. Der Baum arbeitet im Seegang, die Neigung stimmt nicht mehr. Folge: Das Segel wird nicht ordentlich aufgerollt. Hinzu kommt, daß Vorliekslängen von mehr als neun Metern eine enorme Reibung verursachen. Das Reffen wird zur Qual. Abhilfe kann durch geduldiges Nachführen des Großfalls erreicht werden. Der Nachteil: Das Groß wird zu lose aufgerollt und steht zu bauchig. Ein Segelstand, welcher bei Starkwind unerwünscht ist.