Typen    
  Ausstattung    
  Material    
  Refftechnik    
  Trimmen   Einführung
  Maße   Grossfall
  Preise   Cunningham
      Baumniederholer
      Unterliekstrecker
      Großschot
      Traveller
      Mastbiegung
       
    Das Grossfall  
  Die Aufgaben des Großfalls gehen über das Setzen des Segels weit hinaus. Mit der sich aus der Großfallspannung ergebenden Vorliekspannung wird sowohl die Profiltiefe, als auch die Anschnittkante des Segels beeinflußt. Beim Setzen des Segels wird das Fall so stark durchgesetzt, daß sich eine leichte Falte parallel zum Vorliek bildet. Diese Falte wird beim Dichtholen der Großschot verschwinden. Das Vorliek sollte auf keinen Fall zwischen den Mastrutschern durchhängen. Wird das Fall von dieser Grundeinstellung aus stärker durch-gesetzt, so wandert der Profilschwerpunkt weiter nach vorne. Das Optimum liegt zwischen 35% und 45%. Der Profilschwerpunkt soll bei zunehmendem Wind weiter nach vorne wandern. Entsprechend muß das Großfall bei zunehmendem Wind immer stärker durchgesetzt werden. Gleichzeitig wird die Anschnittkante des Segels runder. Beim Segeln raumschots und vor dem Wind bildet sich eine Falte parallel zum Vorliek. Um dies zu verhindern, sollte das Fall auf solchen Kursen so weit gefiert werden, bis die Falte verschwunden ist. Vor dem Anluven wird das Fall wieder durchgesetzt. Um diesen Vorgang zu vereinfachen, ist es ratsam, sich eine Cunningham-Kausch in das Segel einbauen zu lassen.  
     
    Profiländerung durch Vorliekspannung  
 
Mit Hilfe des Falls und (oder) des Cunninghams wird die Spannung des Vorlieks verändert: Eine hohe Spannung bewegt den „Bauch“, also die größte Profiltiefe zum Mast hin, eine geringere nach achtern. Gleichzeitig wird mit einer hohen Spannung die Anschnittkante des Profils vorn runder.