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„Kreuzen“ vor
dem Wind bringt Vorteile:
- Das Schiff liegt ruhiger auf dem Ruder. Unangenehmes
Rollen wird vermieden.
- Man kommt ohne Spinnakerbaum aus. Vor allem, wenn
ein Barberholer geschoren wird ( s. Bild rechts).
- Die Gefahr einer Patenthalse wird verringert.
Obwohl der Weg durch den Zick-Zack-Kurs etwas länger
ist, erreicht man sein Ziel eher, da die Bootsgeschwindigkeit
größer ist. |
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Spinnaker
und Blister verhalten . sich vor dem Wind unterschiedlich.
Der Spinnaker kann mit Hilfe seines Baumes aus der
Abdeckung des Großsegels geholt werden.
Die Lage des Luvlieks kann dem jeweiligen Kurs angepaßt
werden.
Für den Blister gibt es diese Möglichkeit
nicht. Sein Hals wird mittschiffs gefahren, und man
muß sich, wie bei der Genua, für eine
Seite zur Schotführung entscheiden.
Segelt man platt vorm Laken und den Blister in Lee,
so fällt er durch die Abdeckung des Großsegels
dauernd ein. Fährt man ihn dagegen in Luv, also
im Schmetterling mit dem Groß, muß der
Blister über seine gesamte große Breite
mit dem Baum (am besten ein Teleskopbaum) ausgestellt
werden.
Deshalb ist es besser – und man erreicht in
der Regel auch das Ziel schneller - wenn man nicht
den Direktkurs vor dem Wind steuert, sondern mehrfach
halst, um raum segeln zu können. Aber nicht
nur die höhere Geschwindigkeit ist von Vorteil:
Das Schiff liegt auch wesentlich ruhiger im Seegang,
rollt weniger, und die Gefahr einer Patenthalse ist
nahezu ausgeschlossen.
Der optimale Halsenwinkel vor dem Wind hängt
stark vom Schiffstyp, der Windstärke und der
Beseglung ab. Daumenregel: bei mittlerer Windstärke
ca. 25°, bei Schwachwinden: 25° bis 40°. |
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Der Blister ist ein breites Segel. Mit
einem SMW (s.Maße)
von 1.8 x J benötigt man einen extra langen Spinnaker-baum;
möglichst einen
Teleskop-baum.
Das Großsegel sollte auf jeden Fall über
eine Bullentalje gesichert werden. |
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