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  Code 0   Technik und Fertigung
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      Barberholer
       
    Technik und Fertigung:  
 

Gennaker werden im Triradial-Schnitt
gefertigt. Hierfür sprechen verschiedene Gründe:

- Tuchkonstruktion und Lastrichtung stimmen überein. Die auftretenden Kräfte werden optimal aufgenommen.

- Nur zwei Nähte liegen quer zur Lastrichtung. Dadurch kann das Segel höher belastet werden.

 

 
     
    Tuchgewichte  
  - Unterschiedliche Tuchgewichte können miteinander kombiniert werden. Ein leichterer Bereich in der Mitte sorgt für gute Leichtwindeigenschaften. Die schweren Materialien im Außenbereich sorgen für die nötige Sicherheitsreserve bei mehr Wind.

- Vor allem der letzte Punkt ist für Fahrtensegler ausschlaggebend. Die Diekow Gennaker lassen sich auf Wunsch auch als richtige Flautensegel einsetzen.
Wenig Wind ist auch der Bereich, in dem schwere Fahrtenyachten die größten Defizite haben.

- Blister sind seit 1994 sowohl im Yardstick als auch IMS-Bereich bei Regatten zugelassen. Inzwischen werden ganze Klassen speziell für den Einsatz des Gennakers konzipiert, wie beispielsweise die Yachten des Americas-Cups deutlich machen. Der Gennaker schließt mit seinem hohen Leistungspotential sehr effektiv die Lücke zwischen Genua und Spinnaker und darf auf Yachten, die oft für Regatten genutzt werden, nicht fehlen. Fragen Sie uns.
 
     
    Querschnitt  
  Der Querschnitt des Gennakers macht den Unterschied zu konventionellen Spinnakern deutlich:

Das im vorderen Bereich voll geschnittene Profil sorgt auf Raum- oder Halbwindkursen für kraftvollen Vortrieb. Zum Achterliek läuft das Profil flach aus, um auch am Wind gute Eigenschaften zu ermöglichen.

Im Foto des 14-Footer Gennakers (rechts) erkennt man, wie bei einem Vorsegel, das offene Achterliek. Die Vorteile der Konstruktion: weniger Krängung und keine Bremswirkung.