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So ist
der Spinnaker richtig getrimmt: Der Holepunkt stimmt,
und das Achterliek kann sich öffnen. Gleichzeitig
entsteht ein sehr strömungsgünstiges Profil:
Das Segel zieht optimal. |
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Der Holepunkt
ist zu weit vorn, der Barberholer zu dicht. Die Folge:
Das Profil bildet eine zu stark gekrümmte Anschnittkante.
Die Strömung reißt ab, verwirbelt, und
das Segel produziert fast nur noch Krängung. |
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Stets
sollte der Spinnakerbaum so weit es geht, nach Luv
gezogen werden. Es muß dabei jedoch darauf
geachtet werden, daß das Unterliek vom Vorstag
nicht abgeknickt wird. Bei zu weit gefiertem Baum
kann die Leeschot weit gefiert werden, daß Unterliek
befindet sich dann jedoch zu weit vor dem Boot. Die
vom Wind gesehene projizierte Fläche verringert
sich, Vortrieb geht verloren.
Der richtige Trimm ist dann erreicht, wenn das Spi-Unterliek
hin und wieder leicht gegen das Vorstag tippt.
Bei einigermaßen konstanten Windbedingungen wird die
Luvschot belegt und der Spi ausschließlich mit der Leeschot
gefahren. Dabei muß diese Schot im ständigen Wechsel
schnell dichtgeholt weden, wenn das Luvliek einzuklappen beginnt
und langsam gefiert werden, bis das Unterliek wieder beginnt
einzufallen. Ein Spinnaker, der über einen Zeitraum von
mehr als eine halbe Minute prall steht, wird schlecht gefahren.
Denn das beweist, daß die Leeschot zu dicht gefahren
wird.
Je härter und je raumer der Wind kommt, desto schwieriger
ist jede Yacht mit Spinnaker auf Kurs zu halten. Deshalb gilt
raumschots in harten Böen: rechtzeitig (!) abfallen. Dabei
kann die Leeschot gefiert werden, das vermindert eine krängende
Wirkung. Wer es besonders gut machen will, zieht dabei den
Spinnakerbaum weiter nach Luv. Droht die Yacht aus dem Ruder
zu laufen, dann darf die Leeschot vollständig losgeworfen
werden. Der Spi weht dann wie eine Flagge nach Lee, richtet
im Rigg keinen Schaden an und verringert vor allem die Krängung.
NIEMALS darf in kritischen Situationen die Luvschot losgeworfen
werden. Das kann dazu führen, daß der Spi weitab
in Lee vom Boot zu Stehen beginnt und der Masttopp in die Nähe
der Wasseroberfläche gezogen wird. Wer diesen wichtigen
Luvschot-Hinweis berücksichtigt, kann sich auch Achtknoten
auf den Schot-Enden erlauben. Ohne Knoten würde der Spi
bei unbeabsichtigtem Lösen beider Schoten waagerecht in
Masttopphöhe nach Lee flattern. Ein Einfangen des Tuches
gelingt eventuell durch Platt-vor-dem-Laken-Steuern in der
Abdeckung des Großsegels. Diese Abdeckung läßt
sich durch eine nach Luv ausgebäumte Genua vergrößern.
Die Höhe des Spinnakerbaums richtet sich nach Kurs und
Windstärke. Beide Schothörner sollten auf gleicher
Höhe getrimmt werden. Bei zu hoch eingestelltem Lee-Schothorn
ist das Leeliek zu offen, Vortrieb geht verloren. Wird es zu
tief eingestellt, schließt das Leeliek; daß führt
nicht nur zu erhöhter Krängung, sondern schaufelt
auch die Abwinde kräftig in das Großsegel. Auch
das bremst. Bei sehr leichtem Wind hängt das leewärtige
Schothorn herunter, also muß der Spinnakerbaum abgetoppt
werden.
Auf spitzen Raumschotskursen sollte der Spi flach getrimmt
werden, vor allem bei viel Wind. Bei mittlerem Wind ist eine
etwas bauchigere Form zweckmäßig.
Auf windigen Vormwind-Kursen neigt ein zu bauchig getrimmter
Spi dazu, sich und das Boot aufzuschaukeln. hat ein solches
unkontrolliertes Geigen eingesetzt, dann gilt für den
Rudergänger: Immer dem Spinnaker hinterherfahren, um die
krängende Wirkung in den Griff zu bekommen. Zieht also
der schaukelnde Spi den Masttopp nach Luv: luven. Schleift
hingegen die Nock des Großbaums durch das Wasser: abfallen.
Ein flach getrimmter Spi und ein nach vorn verlagerter Holerpunkt
der Leeschot vermindern die Neigung zum Aufschaukeln. |
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