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    Webtechnik  
  Trotz aller moderner Technik ist der eigentliche Vorgang des Webens seit Jahrtausenden der gleiche:

Ein quer zur Bahn laufender Schlußfaden wird zwischen zwei ihn umschlingenden, in Längsrichtung angeordneter Kettfäden, fixiert. Mit Hilfe der Art und dem Material der Garne, der Fadendichte und dem Verhältnis von Faden-stärke in Kett-und Schußrichtung gibt der Weber dem Tuch ganz bestimmte, vorher festgelegte Eigenschaften.
 
     
    Fadenlauf
    Gewebte Tuchbahnen bestehen aus der Kette: den in Längsrichtung verlaufenden Fäden und dem Schuß: den quer zur Bahn verlaufenden Fäden.  
    Aufbau  
  Die Kettfäden winden sich kettenartig um die querlaufenden und geradlinig „durchge-schossenen“ kürzeren Fäden.

Die Art wie Kette und Schuß miteinander ver-webt werden, geben dem Tuch seine Eigen-schaften:

Ist der Schußfaden besonders dick – also fest und dehnungsarm ausgelegt – spricht man von einem „schußorientierten“ Tuch. Ist dies in der Längsrichtung der Fall, so handelt es sich um ein „kettorientiertes“ Gewebe