Das Rigg    
  Leichtwind    
  Mittelwind    
  Starkwind    
  Großsegel    
  Vorsegel    
       
       
    Trimmtips für Mittelwind  
  Macht ein Boot Fahrt durchs Wasser, stabilisiert die Anströmung Kiel und Ruderblatt. Die Abdrift wird durch die hydrodynamischen Kräfte stark verringert und die erreichbare Höhe am Wind hängt dann ausschließlich vom Trimm der Genua und des Großsegels ab. Die Strömung am Profil der Segel reagiert nicht mehr so empfindlich wie in leichten Winden, sie können dichter und damit vortriebsstärker gefahren werden.  
 
 

  Bauchige Segel erzeugen maximalen Vortrieb.

 
    Segeln bei mäßigem Wind  
  Der stärker werdende wahre Wind führt dazu, daß der Unterschied zwischen den Einfallswinkeln im unteren und oberen Bereich des Segels geringer wird. Das ist der Grund, warum das Segel flacher, mit weniger Twist getrimmt und die Großschot härter durchgesetzt wird.

In der oberen Abbildung segelt die Yacht mit vollem Profil und geringer Krängung.

In zunehmendem Wind (unten) werden dieSegel entsprechend der Krängung flacher getrimmt, der Twist verringert und das Groß mit Hilfe des Travellers geöffnet.
 
 
 

  Auch das flache Großsegel muß bei zunehmender Krängung aufgefiert werden, um den Anstellwinkel zu verringern.

 
    Für den Trimm der Segel heißt das:  
  - Die Spannung des Vorlieks durch das Fall   erhöhen, um das Profil flacher zu machen und   die Schoten dichter holen.

- Das Großsegel wird nun mit mehr „Druck“   gefahren. Der Traveller ist weiter in Lee, und   die Schot wird dichter geholt, um den Twist zu   verringern.

Wird die Krängung zu groß (über ~20 Grad) und der Ruderdruck zu hoch, wird zunächst der Traveller nach Lee gefiert. Dadurch verkleinert man den Anstellwinkel und nimmt Druck aus dem Segel. Reicht das Fieren nicht mehr aus, ist es Zeit zum Reffen.