Diese Riggart
wird
heute hauptsächlich auf größeren Yachten eingesetzt.
Ihre Vorteile
sind:
einfachere Handhabung und höhere
Stabilität des Mastes.
An einem Topp-Rigg sind weniger Vorricht-ungen zum Trimmen vorhanden. Es läßt
sich also nicht so wirkungsvoll wie 7/8 -Taklungen auf die jeweiligen Gegebenheiten
einstellen.
Das Einstellen der Wanten: Es werden zuerst die Oberwanten gespannt. Sie müssen
grundsätzlich stärker gespannt werden als die Unterwanten, da sie auf
Grund ihrer Länge stärker recken. Der Mast biegt sonst oberhalb der
Saling zu stark nach Lee. Die Unterwanten begrenzen die Mastbiegung und verhindern,
daß der Mast im Seegang nach vorne schwingt. Die Unterwanten werden so
stark gespannt, daß der Mast in sich gerade ist. Er darf auf keinen Fall
nach hinten biegen!
Vor- und Achterstag:
Beim Aufriggen
legt man über die
Länge des Vorstags den Mastfall fest, also die
Neigung des Mastes nach achtern. Die Spannung des
Vorstags wird durch den Achterstagspanner eingestellt.
Je stärker man das Achterstag durchsetzt, desto
geringer wird der Durchhang des Vorstags.
Ein gerades Vorstag
hat folgende
Vorteile:
- Man kann wesentlich höher am Wind segeln, da sich das Vorsegelprofil im
vorderen Bereich flacher trimmen läßt.
- Rollgenuas bilden weniger schädliche Falten.
- Die Rollanlage wird geschont, weil unkontrollierte
Schwingungen
vermieden werden.
Sie können die Mechanik vorzeitig verschleißen oder gar
zu ihrem Bruch
führen.