Das Rigg   Topp-Rigg
  Leichtwind   Mastbiegung Topp-Rigg
  Mittelwind   7/8 Rigg
  Starkwind   Mastbiegung 7/8 Rigg
  Großsegel    
  Vorsegel    
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
       
    Topp-Rigg  
  Diese Riggart wird heute hauptsächlich auf größeren Yachten eingesetzt.

Ihre Vorteile sind:

einfachere Handhabung und höhere Stabilität des Mastes.

An einem Topp-Rigg sind weniger Vorricht-ungen zum Trimmen vorhanden. Es läßt sich also nicht so wirkungsvoll wie 7/8 -Taklungen auf die jeweiligen Gegebenheiten einstellen.
Das Einstellen der Wanten: Es werden zuerst die Oberwanten gespannt. Sie müssen grundsätzlich stärker gespannt werden als die Unterwanten, da sie auf Grund ihrer Länge stärker recken. Der Mast biegt sonst oberhalb der Saling zu stark nach Lee. Die Unterwanten begrenzen die Mastbiegung und verhindern, daß der Mast im Seegang nach vorne schwingt. Die Unterwanten werden so stark gespannt, daß der Mast in sich gerade ist. Er darf auf keinen Fall nach hinten biegen!
 
 
 
 
    Vor- und Achterstag:  
  Beim Aufriggen legt man über die Länge des Vorstags den Mastfall fest, also die Neigung des Mastes nach achtern. Die Spannung des Vorstags wird durch den Achterstagspanner eingestellt. Je stärker man das Achterstag durchsetzt, desto geringer wird der Durchhang des Vorstags.
 
 
 
 
    Ein gerades Vorstag  
  hat folgende Vorteile:

- Man kann wesentlich höher am Wind segeln,   da sich das Vorsegelprofil im vorderen   Bereich flacher trimmen läßt.

- Rollgenuas bilden weniger schädliche Falten.

- Die Rollanlage wird geschont, weil   unkontrollierte Schwingungen vermieden   werden. Sie können die Mechanik vorzeitig   verschleißen oder gar zu ihrem Bruch führen.

- Die gereffte Genua zieht erheblich besser